Korrelation von Schlafstörungen und Wohlbefinden, Lebensqualität und Gesundheitskosten

In einer Subgruppenanalyse einer cross-sectional Studie unteruschten Dragioti et al. die Auswikung von Schlafstörungen bei älteren Schmerzpatienten.1

Von den790 befragten Schmerzpatienten (Durchschnittsalter 76 Jahre) litten 24.6% an Moderaten bis schweren Schlafstörungen.  Es zeigte sich eine Abhängigkeit zwischen Schlafstörungen und der Intensität und der zeitlichen Häufigkeit von Schmerzen. Auch die jährlichen Gesundheitskosten unterschieden sich zwischen den beiden Gruppen relevant: 8500€ vs. 4300€. Auch unter Berücksichtigung von potentiellen Störgrößen wie Geschlecht, BMI und Komorbiditäten blueb dieser Zusammenhang bestehen.

Die Studie weißt somit wiedereinmal auf die hohe Relevanz von Schlafstörungen bei Schmerzpatienten hin.1

1.
Dragioti E, Bernfort L, Larsson B, Gerdle B, Levin LÅ. Association of insomnia severity with well-being, quality of life and health care costs: A cross-sectional study in older adults with chronic pain (PainS65+). European Journal of Pain. October 2017. doi: 10.1002/ejp.1130

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